Montag, 4. August 2014

Tulizowea kucheza na walimu

lakini sasa, kucheza na nani? Als die Kindergartenkinder am letzten Tag dieses Lied gesungen haben, war es um mich geschehen und die Tränen kannten kein Ende mehr..

"Wir haben uns daran gewöhnt, mit dem Lehrer zu spielen, aber mit wem sollen wir jetzt spielen?" An die Stelle Lehrer haben sie dann auch noch nacheinander unsere Namen eingesetzt. Die Kinder hatten kein Abschiedsgeschenk für uns, deshalb haben sie ganz viele Lieder gesungen, mit solchen Texten, bei denen sich die Tänen einfach nicht verkneifen lassen. (wir verabschieden uns von euch; mit wem sollen wir jetzt spielen; gute reise; herzlich willkommen)

Wir haben für die Kinder zum Abschied T-Shirts bemalt, mit ihren Namen und unseren Händen, damit sie uns nicht so schnell vergessen. Da gewöhnlich freitags nicht so viele Kinder kommen, haben wir uns bereits am Donnerstag offiziell von ihnen verabschiedet. Aber scheinbar haben die Kinder begriffen, dass wir nur noch Freitag kommen, denn es waren auch da fast alle da. Am letzten Tag haben wir nur noch mit den Kindern gespielt und ganz viel gekuschelt. Die kleinen Kinder haben sich einfach nur gefreut, aber vor allem die großen waren genauso traurig wie wir und wollten nur kuscheln. Gar nicht so einfach, zehn Kinder gleichzeitig auf den Arm zu nehmen.

Kurz vor Schluss haben sie dann eben diese Lieder für uns gesungen und wir haben alle geheult, zuerst ich, dann die Erzieherin und dann auch noch die Franzi. Es war wirklich ein herzerweichender Moment, wie alle KInder zum Abschied gewunken haben...

Dann gab es zur Aufheiterung noch Gummibärchen und dann sind die Kinder nach Hause. Wir sind noch lange mit der Erzieherin zusammengesessen, haben siniert und uns ein wenig unterhalten, was wegen der immer wieder aufkeimenden Tränen nicht einfach war. Sie hat uns dann versprochen, Sonntag Abend noch bei uns vorbeizuschauen, damit wir noch ein paar Sachen besprechen und uns in aller Ruhe verabschieden können.

Dieser Abschied war sicherlich einer der schwersten, die Kinder sind uns so sehr ans Herz gewachsen, wir kennen alle Macken und Vorlieben der Kinder, wissen, wie man sie zum Lachen bringt und kennen auch ihre Familien. Bereits fünf Minuten nachdem sie nach Hause gegangen sind, habe ich angefangen, sie zu vermissen... ... ...

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