Montag, 29.7.13
Eigentlich dachten wir, dass wir bereits an den ersten beiden Tagen schon sehr viel erlebt haben, aber dieses Erlebnis toppt alles andere. Der Montag Morgen war sehr entspannt, wir haben zum ersten Mal unsere Wäsche gewaschen (einige haben hiermit eine Berufung fürs Leben gefunden). Nach dem Mittagessen haben wir uns mit Miriam im Immigration Office getroffen, um endlich unsere Jahresvisa eintragen zu lassen. Da es eigentlich schon zu hatte, bekommen die anderen heute ihr Visum, ich bin leider ein Sonderfall: Zwar wurden alle Visa gleichzeitig beantragt, doch ist meins bis jetzt noch nicht fertig, es wird wohl noch einige Monate dauern...
Danach sind wir mit einem Dala-Dala (kleiner Bus) in das "Einkaufszentrum" gefahren, ein Stadtteil nur mit Händlern, sowohl Geschäfte als auch Straßenhändler, in etwa so groß wie Eching, aber alles total eng, mit viel Verkehr und Smog. Wir haben noch einige Sachen besorgt, wobei wir die ganze Zeit einerseits komisch angeschaut, andererseits aber auch voll freundlich begrüßt worden sind. Und wir Mädchen haben so manche Liebeserklärung bekommen...
Mit zwei Freundinnen von der Miriam sind wir dann in ein Restaurant gegangen, wo wir uns ein wenig entspannen konnten. Auch wenn es mir keiner glaubt, aber ich habe dort gefroren (es war auf einer Dachterasse, sehr windig und der Himmel war bewölkt). Aber das krasseste Erlebnis war unsere Heimfahrt...
Dazu nur so viel:
Liste mit Sachen, die ein Urlauber nicht in Tansania machen sollte:
-Obst bei einem Straßenhändler kaufen -> abgehakt
-fast von einem Motorrad überfahren werden -> abgehakt
-Geldbeutel in der Hosentasche haben und ausgeraubt werden ->abgehakt
-in der Dämmerung noch unterwegs sein ->abgehakt
-auch nach der Dämmerung noch draußen sein ->abgehakt
-keine kurze Kleidung tragen, sobald die Dämmerung beginnt ->abgehakt
-keinen Mositoschutz in der Dämmerung draußen auftragen ->abgehakt
-kreuz und quer zwischen den Autos durch über die Straßen laufen ->abgehakt
-nicht mit fremden Afrikanern im Taxi fahren ->abgehakt
eigentlich dachten wir, sobald wir im Taxi saßen, dass das Schlimmste bereits vorbei wäre, aber es ging noch weiter:
-Ewigkeiten im Stau stehen
-hoffen, dass der Taxifahrer einen Frontalzusammenstoß mit einem großen Lkw doch noch verhindern kann
-mehrmals über Straßengräben (ziemlich breit) drüberfahren, auf denen nur kleine morsche Holzbretter liegen
-auf dem "Gehsteig" weiterfahren
-als Mädchen: nicht an Wasser denken, da man schon mehrere Stunden auf die Toilette müsste
-vor dem falschen Kloster abgesetzt werden
Aber letztendlich sind wir alle gesund und munter wieder angekommen, es gab sogar noch Abendessen :)
Dienstag, 30. Juli 2013
Montag, 29. Juli 2013
Hujambo?
Sijambo :)
Mir geht es gut.
Zwar war der Abschied von den Liebsten in Deutschland nich einfach und ziemlich tränenreich und der Flug recht anstrengend, aber all das hat sich gelohnt. Nach einigen Schwierigkeiten am Flughafen in Tansania bezüglich Visum wurden wir sehr herzlich von Miriam, einer Freiwilligen, deren MaZ-Jahr fast vorbei ist, und zwei Brüdern empfangen. Jetzt wohnen wir einige Tage bei diesen Brüdern (sehr nette, offene und lustige Menschen) in Dar es Salam, der größten Stadt Tansanias. Am Samstag sind wir dann nach einem kleinen Frühstück (Weisbrot, Marmelade oder so was ähnliches, Honig etc.) Geld wechseln gegangen, wir sind jetzt alle Millionäre (1€ sind umgerechnet ca. 2000 Tansanische Schilling). Das Mittagessen war ganz traditionell: Reis mit Soße und Ugali, ein für Ostafrika typischer Maisbrei, der an sich nach nichts schmeckt. Am Nachmittag haben wir, nachdem wir auf unserem Zimmer ein wenig Kisuaheli gelernt haben, das Notwendigste eingekauft, wie z.B. Wasserflaschen und Handykarten. Unser erster Tag in Afrika wurde mit einem traditionellen Abendessen abgerundet.
Am Sonntag hieß es dann erst mal sehr früh aufstehen, da um 8 Uhr Kirche war. Der Gottesdienst und vor allem der Chor (unterstützt durch Percussioninstrumente) waren sehr beeindruckend und können eigentlich gar nicht mit der Kirche in Deutschland verglichen werden.Und auch die Leute sind alle sehr nett. Obwohl wir zu dritt relativ früh rausgegangen sind, weil zweien von uns schlecht geworden ist, kamen beim Friedensgruß alle auf uns zu, um uns die Hand zu schütteln und den Frieden zu wünschen, worüber wir uns sehr gefreut haben, auch wenn man eigentlich kein Wort versteht. Nach dem Frühstück sind wir alle zusammen mit einem Bruder auf den Markt gefahren. Ein Erlebnis, das man kaum in Worte fassen kann... Ein rießiges Gelände, unendlich viele Menschen auf engstem Raum und überall liegen Lebensmittel rum, dazu ein "interessanter" Geruch und ein Höllenlärm. Auf der Rückfahrt haben wir einen Abstecher zur Stammkneipe von Bruder Dennis gemacht, wo wir alle tansanischen Biersorten duchrprobiert und ein Ranking aufgestellt haben. Unser Favorit: Castle (Lager oder Light, darüber lässt sich streiten) Danach haben wir, wieder ganz als Touristen, den Strand besucht- wunderschön. Das türkisblaue Meer und ein endloser weißer Sandstrand. Zum Essen gabs einen doppelten Cheeseburger, wir haben Volleyball gespielt, Sandburgen gebaut und versucht, Bruder Immanuel das Schwimmen beizubringen. Mein persönliches Highlight war ein Treffen am Strand mit einer Gruppe Masai, die zuerst ganz traditionell getanzt haben, nach kurzer Zeit aber nur noch mit uns fotografiert werden wollten. Zuhause haben wir nach dem Abendessen mit den Brüdern deutsche Volks-und Weihnachtslieder gesungen und ihnen auch Fotos aus der Heimat gezeigt.
Sijambo :)
Mir geht es gut.
Zwar war der Abschied von den Liebsten in Deutschland nich einfach und ziemlich tränenreich und der Flug recht anstrengend, aber all das hat sich gelohnt. Nach einigen Schwierigkeiten am Flughafen in Tansania bezüglich Visum wurden wir sehr herzlich von Miriam, einer Freiwilligen, deren MaZ-Jahr fast vorbei ist, und zwei Brüdern empfangen. Jetzt wohnen wir einige Tage bei diesen Brüdern (sehr nette, offene und lustige Menschen) in Dar es Salam, der größten Stadt Tansanias. Am Samstag sind wir dann nach einem kleinen Frühstück (Weisbrot, Marmelade oder so was ähnliches, Honig etc.) Geld wechseln gegangen, wir sind jetzt alle Millionäre (1€ sind umgerechnet ca. 2000 Tansanische Schilling). Das Mittagessen war ganz traditionell: Reis mit Soße und Ugali, ein für Ostafrika typischer Maisbrei, der an sich nach nichts schmeckt. Am Nachmittag haben wir, nachdem wir auf unserem Zimmer ein wenig Kisuaheli gelernt haben, das Notwendigste eingekauft, wie z.B. Wasserflaschen und Handykarten. Unser erster Tag in Afrika wurde mit einem traditionellen Abendessen abgerundet.
Am Sonntag hieß es dann erst mal sehr früh aufstehen, da um 8 Uhr Kirche war. Der Gottesdienst und vor allem der Chor (unterstützt durch Percussioninstrumente) waren sehr beeindruckend und können eigentlich gar nicht mit der Kirche in Deutschland verglichen werden.Und auch die Leute sind alle sehr nett. Obwohl wir zu dritt relativ früh rausgegangen sind, weil zweien von uns schlecht geworden ist, kamen beim Friedensgruß alle auf uns zu, um uns die Hand zu schütteln und den Frieden zu wünschen, worüber wir uns sehr gefreut haben, auch wenn man eigentlich kein Wort versteht. Nach dem Frühstück sind wir alle zusammen mit einem Bruder auf den Markt gefahren. Ein Erlebnis, das man kaum in Worte fassen kann... Ein rießiges Gelände, unendlich viele Menschen auf engstem Raum und überall liegen Lebensmittel rum, dazu ein "interessanter" Geruch und ein Höllenlärm. Auf der Rückfahrt haben wir einen Abstecher zur Stammkneipe von Bruder Dennis gemacht, wo wir alle tansanischen Biersorten duchrprobiert und ein Ranking aufgestellt haben. Unser Favorit: Castle (Lager oder Light, darüber lässt sich streiten) Danach haben wir, wieder ganz als Touristen, den Strand besucht- wunderschön. Das türkisblaue Meer und ein endloser weißer Sandstrand. Zum Essen gabs einen doppelten Cheeseburger, wir haben Volleyball gespielt, Sandburgen gebaut und versucht, Bruder Immanuel das Schwimmen beizubringen. Mein persönliches Highlight war ein Treffen am Strand mit einer Gruppe Masai, die zuerst ganz traditionell getanzt haben, nach kurzer Zeit aber nur noch mit uns fotografiert werden wollten. Zuhause haben wir nach dem Abendessen mit den Brüdern deutsche Volks-und Weihnachtslieder gesungen und ihnen auch Fotos aus der Heimat gezeigt.
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