Abschied von der Sprachschule und Zwischenstopp in Dar es Salaam
Am Dienstag gab es in der Sprachschule einen deutschen Abend. Wir haben den ganzen Nachmittag typisch deutsches Essen gekocht, Gemüsesuppe, Käsespätzle und Kaiserschmarrn. Das Kochen war ziemlich mühsam, da die Messer stumpf, die Kochlöffel klein und viele andere Küchenutensilien gar nicht vorhanden waren. Zudem wird über offenem Feuer gekocht, sodass es verdammt heiß ist und regelmäßig Asche rumfliegt. Aber die Mühen haben sich gelohnt, es hat allen richtig gut geschmeckt und mit deutscher Musik haben wir uns fast ein bisschen wie Zuhause gefühlt.
Am Mittwoch war unser letzter Abend, da wurden wir dann von den Sprachlehrern verabschiedet, es gab ein richtiges Festessen und der Abend klang gemütlich in einer Bar aus, wo wir auch hochoffiziell unsere Zertifikate erhalten haben. Somit is es amtlich: Wir können Kisuaheli sprechen (zumindest in der Theorie).
Am nächsten Morgen wurden wir abgeholt und zur Busstation von Morogoro gebracht. Im Reisebus gings dann 3 Stunden lang, begleitet von typisch tansanischen Soaps und Musikvideos in einer unglaublichen Lautstärke, nach Dar es Salaam. Dort wurden wir, nachdem wir eine Zeit lang gewartet hatten ;), von Bruder Sylvester abgeholt. Man glaubt es kaum, aber es passen 7 Personen mit jeweils min. 2 Gepäckstücken in einen gewöhnlichen Geländewagen. Ganz nach dem Motto: Nichts ist unmöglich - Toyota :).
Am Samstag sind wir an den Strand gefahren, diesmal mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, also zuerst Daladala (Bus), dann Fähre und dann noch Tukutuku (eine Art Motorradtaxi). Der Strand, das Meer, die Palmen, das Essen - es war einfach ein wunderschöner Tag :) Und unsere Freude kann auch nicht durch den Sonnenbrand gemindert werden, den wir alle haben.
Morgen fahren die Franzi und ich nach Masasi, dann ist das Touristsein endgültig vorbei...
Samstag, 31. August 2013
Sonntag, 25. August 2013
Uluguru Mountains
Das sind die Berge hier um Morogoro. Am Mittwoch waren wir in den Bergen und sind einen fast ausgetrockneten Wasserfall hochgeklettert. Es war (für mich) verdammt anstrengend, aber irgendwie schon auch cool...
Am Samstag sind wir dann auf den Gipfel gewandert, 2189 Höhenmeter bzw 3,5 km einfache Wanderstrecke. Aber da es hier keine richtigen Wanderwege gibt, würde ich es eher als "Trampelpfade entlangrutschen", kraxeln und klettern bezeichnen. Die Aussicht bei ca.2/3 der Strecke war allerdings gigantisch , auch wenn man direkt vom Gipfel aus nichts gesehen hat, weil wir in den Wolken waren.
Auch wenn es streckenweise verdammt angstrengend war und ein paar von uns (mich eingeschlossen) an ihre persönlichen Grenzen gestoßen sind, haben es alle auf den Gipfel und auch wieder heil runter geschafft, worauf wir alle mächtig stolz sind. Vielen Dank an dieser Stelle an die Sprachleherer, die mit uns auf den Berg gegangen sind, sie haben uns und besonders mir sehr geholfen. An einer ganz rutschigen Stelle wurde ich sogar von einem Masai huckepack getragen, wofür ich ihm sehr dankbar bin und was ein unvergessliches Erlebnis ist.
Am Mittwoch endet unser Sprachkurs, dann gehts für die Franzi und mich über Dar es Salaam nach Chiungutwa, unserer neuen Heimat...
Das sind die Berge hier um Morogoro. Am Mittwoch waren wir in den Bergen und sind einen fast ausgetrockneten Wasserfall hochgeklettert. Es war (für mich) verdammt anstrengend, aber irgendwie schon auch cool...
Am Samstag sind wir dann auf den Gipfel gewandert, 2189 Höhenmeter bzw 3,5 km einfache Wanderstrecke. Aber da es hier keine richtigen Wanderwege gibt, würde ich es eher als "Trampelpfade entlangrutschen", kraxeln und klettern bezeichnen. Die Aussicht bei ca.2/3 der Strecke war allerdings gigantisch , auch wenn man direkt vom Gipfel aus nichts gesehen hat, weil wir in den Wolken waren.
Auch wenn es streckenweise verdammt angstrengend war und ein paar von uns (mich eingeschlossen) an ihre persönlichen Grenzen gestoßen sind, haben es alle auf den Gipfel und auch wieder heil runter geschafft, worauf wir alle mächtig stolz sind. Vielen Dank an dieser Stelle an die Sprachleherer, die mit uns auf den Berg gegangen sind, sie haben uns und besonders mir sehr geholfen. An einer ganz rutschigen Stelle wurde ich sogar von einem Masai huckepack getragen, wofür ich ihm sehr dankbar bin und was ein unvergessliches Erlebnis ist.
Am Mittwoch endet unser Sprachkurs, dann gehts für die Franzi und mich über Dar es Salaam nach Chiungutwa, unserer neuen Heimat...
Donnerstag, 22. August 2013
Geburtstag feiern mit Löwen, Giraffen, Elefanten und Co.
Ja, wir haben es geschafft, für den 17. August eine Safari im Mikumi Nationalpark zu organisieren. Nach sehr frühem Aufstehen und einem schnellen Frühstück gings dann hier um halb 7 los. Unsere Safari dauerte von ca. 9 Uhr bis 14 Uhr. Es war einfach überwältigend und es ist richtig schwer, die Eindrücke zu beschreiben. Zebras, die direkt vor dir über die Straße laufen, Affen, die im Baum neben einem sitzen, Elefantenherden, die durch die Gegend ziehen, sehr viele Antilopen und Giraffen, die in der Gegend rumstehen, ohne sich zu bewegen. Wir hatten sogar das Glück, 5 Löwinnen und einen Löwen aus ca. 10 Metern Entfernung zu sehen, was total selten ist. Und natürlich haben wir auch noch Nilpferde, Krokodile, einen Leguan, Büffel, Warzenschweine und viele weitere Tiere gesehen.
Danach waren wir noch im Mikumi Snakepark, wo wir einheimische Schlangen, Krokodile und Schildkröten gesehen und auch angefasst haben. Es war insgesamt ein richtig genialer Tag mit vielen neuen und umwerfenden Eindrücken und Erfahrungen.
Aber wer denkt, eine Safari ist nicht anstrengend, der hat sich getäuscht: Es war kochend heiß in unserem Bus, durch die offenen Fenster weht regelmäßig Staub rein und die Straßen sind die reinste Katastrophe. Wir waren echt erstaunt, dass unser Bus durchgehalten hat und nicht steckengeblieben oder kaputtgegangen ist. Und Toiletten sind natürlich in der freien Wildnis Mangelware, wir haben im ganzen Park zwei gesehen, aber diese zu benutzen hat uns alle viel Überwindung gekostet....
Aber diese unangenehmen Nebensächlichkeiten sind nicht weiter schlimm, eine Safari zu machen und all die Tiere und die fantastische Landschaft hautnah zu erleben, ist einfach unvergesslich...
Ich hoffe, dass ich bald ein paar Bilder hochladen kann, denn diese sagen mehr als all die Worte...
Ja, wir haben es geschafft, für den 17. August eine Safari im Mikumi Nationalpark zu organisieren. Nach sehr frühem Aufstehen und einem schnellen Frühstück gings dann hier um halb 7 los. Unsere Safari dauerte von ca. 9 Uhr bis 14 Uhr. Es war einfach überwältigend und es ist richtig schwer, die Eindrücke zu beschreiben. Zebras, die direkt vor dir über die Straße laufen, Affen, die im Baum neben einem sitzen, Elefantenherden, die durch die Gegend ziehen, sehr viele Antilopen und Giraffen, die in der Gegend rumstehen, ohne sich zu bewegen. Wir hatten sogar das Glück, 5 Löwinnen und einen Löwen aus ca. 10 Metern Entfernung zu sehen, was total selten ist. Und natürlich haben wir auch noch Nilpferde, Krokodile, einen Leguan, Büffel, Warzenschweine und viele weitere Tiere gesehen.
Danach waren wir noch im Mikumi Snakepark, wo wir einheimische Schlangen, Krokodile und Schildkröten gesehen und auch angefasst haben. Es war insgesamt ein richtig genialer Tag mit vielen neuen und umwerfenden Eindrücken und Erfahrungen.
Aber wer denkt, eine Safari ist nicht anstrengend, der hat sich getäuscht: Es war kochend heiß in unserem Bus, durch die offenen Fenster weht regelmäßig Staub rein und die Straßen sind die reinste Katastrophe. Wir waren echt erstaunt, dass unser Bus durchgehalten hat und nicht steckengeblieben oder kaputtgegangen ist. Und Toiletten sind natürlich in der freien Wildnis Mangelware, wir haben im ganzen Park zwei gesehen, aber diese zu benutzen hat uns alle viel Überwindung gekostet....
Aber diese unangenehmen Nebensächlichkeiten sind nicht weiter schlimm, eine Safari zu machen und all die Tiere und die fantastische Landschaft hautnah zu erleben, ist einfach unvergesslich...
Ich hoffe, dass ich bald ein paar Bilder hochladen kann, denn diese sagen mehr als all die Worte...
Samstag, 17. August 2013
Alltag in der Sprachschule
Bisher habe ich immer nur von besonderen Erlebnissen erzählt, jetzt möchte ich mal auf Dinge eingehen, die für uns inzwischen alltäglich geworden sind
Unterricht
Morgens von 8 bis 10 Uhr und 10:30 bis 12 Uhr, nachmittags von 14:30 bis 16 Uhr... es ist nichts besonderes, in einer Unterrichtsstunde eine Seite neue Vokabeln, zwei Zeiten und neue Objektpronomen zu lernen... Fazit: 1.es ist sehr anstrengend und 2. es bleibt irgendwie keine Zeit, Vokabeln zu lernen
Es ist übrigens echt deprimierend, wenn sogar der Lehrer irgendwann an unseren Sprachversuchen verzweifelt.
Essen
Frühstück: Weißbrot mit Marmelade, Honig oder Butter; Uji, ein brauner Maisbrei (mit viel Zucker und Nüssen eigentlich relativ lecker); Orangen
ansonsten: Hier in der Sprachschule haben wir noch richtig viel Glück mit dem Essen, da sehr europäisch gekocht wird. Es gibt Reis, Ugali, Nudeln oder Kartoffeln und dazu immer eine Soße mit Gemüße und Fleisch oder so. Und es gibt viel Obst. Ab und zu sogar Highligts wie Pizza oder Pfannkuchen.
Ach, und zum Tee gibt es entweder Gebäck oder frittierte Bananen mit Ketchup, die schmecken richtig lecker.
Fortbewegung
Wer kein Fahrrad hat (also fast alle und wir) läuft grundsätzlich zu Fuß. Weitere Strecken werden mit dem Daladala zurückgelegt. Das sind die öffentlichen Busse. Beschreibung einer Daladalafahrt: Du stellst dich an die Straße und wartest darauf, dass ein Daladala vorbeikommt, anhält und noch einen Platz für dich freihat. Irgendwann bezahlst du dein Geld beim Conductor. Während der Fahrt wirst du meist zerquetscht, frieren muss man sicher auch nicht mehr. Ach, man muss nie Angst haben umzufallen, wenn man keinen Sitzplatz bekommen hat, da dies platztechnisch gar nicht möglich wäre. Daladalas sind kleiner als VW-Busse, die minimale Fahrgastzahl ist aber ca. 20. Und so was wie eine Dämpfung gibt es nicht, daher sind blaue Flecken ganz normal. Ach ja, alternativ zum Daladala gibt es noch das Pikipiki, das ist ein Motorradtaxi (Helme sind hier Mangelware).
Gerüche
Hier hat jeder Haushalt seine eigene Müllentsorgung, d.h. der Müll wird einfach verbrannt. Dementsprechend riecht auch die Luft, die manchmal sehr beißend ist. Abwechslung bieten die Gerüche, wenn Essen gekocht wird. Ob diese allerdings gut oder schlecht sind, ist umstritten.
Tiere
Neben den üblichen Krabbelviechern (die Ameisen sind rießig), Moskitos und anderen Insekten, trifft man auf viele Tiere (u.a. Tausendfüßler, Schmetterlinge, Chämeleon, Gottesanbeterinnen, ... ). Es kommt schon mal vor, dass eine Kuh vor unseren Zimmern vorbeiläuft, irgendwann geht sie schon wieder zurück auf die Weide. Geckos sind ja an sich ganz süß, aber nicht, sobald sie einmal in einem Zimmer sind, da sie total schnell sind und sich sofort verstecken.
Bisher habe ich immer nur von besonderen Erlebnissen erzählt, jetzt möchte ich mal auf Dinge eingehen, die für uns inzwischen alltäglich geworden sind
Unterricht
Morgens von 8 bis 10 Uhr und 10:30 bis 12 Uhr, nachmittags von 14:30 bis 16 Uhr... es ist nichts besonderes, in einer Unterrichtsstunde eine Seite neue Vokabeln, zwei Zeiten und neue Objektpronomen zu lernen... Fazit: 1.es ist sehr anstrengend und 2. es bleibt irgendwie keine Zeit, Vokabeln zu lernen
Es ist übrigens echt deprimierend, wenn sogar der Lehrer irgendwann an unseren Sprachversuchen verzweifelt.
Essen
Frühstück: Weißbrot mit Marmelade, Honig oder Butter; Uji, ein brauner Maisbrei (mit viel Zucker und Nüssen eigentlich relativ lecker); Orangen
ansonsten: Hier in der Sprachschule haben wir noch richtig viel Glück mit dem Essen, da sehr europäisch gekocht wird. Es gibt Reis, Ugali, Nudeln oder Kartoffeln und dazu immer eine Soße mit Gemüße und Fleisch oder so. Und es gibt viel Obst. Ab und zu sogar Highligts wie Pizza oder Pfannkuchen.
Ach, und zum Tee gibt es entweder Gebäck oder frittierte Bananen mit Ketchup, die schmecken richtig lecker.
Fortbewegung
Wer kein Fahrrad hat (also fast alle und wir) läuft grundsätzlich zu Fuß. Weitere Strecken werden mit dem Daladala zurückgelegt. Das sind die öffentlichen Busse. Beschreibung einer Daladalafahrt: Du stellst dich an die Straße und wartest darauf, dass ein Daladala vorbeikommt, anhält und noch einen Platz für dich freihat. Irgendwann bezahlst du dein Geld beim Conductor. Während der Fahrt wirst du meist zerquetscht, frieren muss man sicher auch nicht mehr. Ach, man muss nie Angst haben umzufallen, wenn man keinen Sitzplatz bekommen hat, da dies platztechnisch gar nicht möglich wäre. Daladalas sind kleiner als VW-Busse, die minimale Fahrgastzahl ist aber ca. 20. Und so was wie eine Dämpfung gibt es nicht, daher sind blaue Flecken ganz normal. Ach ja, alternativ zum Daladala gibt es noch das Pikipiki, das ist ein Motorradtaxi (Helme sind hier Mangelware).
Gerüche
Hier hat jeder Haushalt seine eigene Müllentsorgung, d.h. der Müll wird einfach verbrannt. Dementsprechend riecht auch die Luft, die manchmal sehr beißend ist. Abwechslung bieten die Gerüche, wenn Essen gekocht wird. Ob diese allerdings gut oder schlecht sind, ist umstritten.
Tiere
Neben den üblichen Krabbelviechern (die Ameisen sind rießig), Moskitos und anderen Insekten, trifft man auf viele Tiere (u.a. Tausendfüßler, Schmetterlinge, Chämeleon, Gottesanbeterinnen, ... ). Es kommt schon mal vor, dass eine Kuh vor unseren Zimmern vorbeiläuft, irgendwann geht sie schon wieder zurück auf die Weide. Geckos sind ja an sich ganz süß, aber nicht, sobald sie einmal in einem Zimmer sind, da sie total schnell sind und sich sofort verstecken.
Samstag, 10. August 2013
Nane nane
Wir haben uns jetzt einen Surfstick gekauft, da die W-lan Verbindung katastrophal war. Jetzt könnnen wir regelmäßig zu wesentlich günstigeren Preisen das Internet nutzen, die Verbindung ist etwas besser. Aber das nur so nebenbei zur Information.
Nane nane war von Mittwoch bis Freitag. Es ist, soweit ich das verstanden habe, eine Art Feiertag, jedenfalls hatten wir nachmittags schulfrei. Ich würde es als eine Mischung aus Landwirtschaftsausstellung, Volksfest, Jahrmarkt und Markt bezeichnet. Das Festgelände war rießig, ohne unsere Lehrer, die uns geführt haben, hätten wir uns sicherlich verlaufen. So ein Fest ist übrigens eine gute Gelegenheit, Liebeserklärungen einzuholen. Ich wusste gar nicht, wie viele afrikanische Freunde ich schon habe...
Wir haben uns jetzt einen Surfstick gekauft, da die W-lan Verbindung katastrophal war. Jetzt könnnen wir regelmäßig zu wesentlich günstigeren Preisen das Internet nutzen, die Verbindung ist etwas besser. Aber das nur so nebenbei zur Information.
Nane nane war von Mittwoch bis Freitag. Es ist, soweit ich das verstanden habe, eine Art Feiertag, jedenfalls hatten wir nachmittags schulfrei. Ich würde es als eine Mischung aus Landwirtschaftsausstellung, Volksfest, Jahrmarkt und Markt bezeichnet. Das Festgelände war rießig, ohne unsere Lehrer, die uns geführt haben, hätten wir uns sicherlich verlaufen. So ein Fest ist übrigens eine gute Gelegenheit, Liebeserklärungen einzuholen. Ich wusste gar nicht, wie viele afrikanische Freunde ich schon habe...
Mittwoch, 7. August 2013
Der Sprachkurs
Für alle, die sich näher für Kisuaheli interessieren:
Kisuaheli ist eine Bantu Sprache, die von der Bantu Family stammt. Wer das weis, kommt bei unserem Lehrer auf jeden Fall durch. Die Nomen werden in 15 verschiedene Klassen eingeteilt, an die die Adjektive entsprechend angepasst werden( es gibt zum Beispiel die 7. und 8. Klasse, die Ki-Vi-Klasse). Die Verben werden vorne konjugiert, wir haben bis jetzt zwei Zeiten gelernt: Die A-tense und die Me-Tense.
"Mimi nimetoka nchi ya Ujeruman"i heißt "ich komme aus Deutschland "
"Mimi ni Mjerumani" heißt" ich bin Deutscher"
"Mimi naomba ndizi na tikiti maji" - "ich möchte eine Banane und eine Wassermelone"
"Kuna matunda mazuri na chakula kingi" -" es gibt gute Früchte und viel Essen"
Das sind noch sinnvolle Sätze. Wir üben oft mit Sätzen wie"Was macht der Lehrer?" "Der Lehrer macht den Beruf eines Lehrers". Jedenfalls ist es immer sehr lustig, besonders in den Kleingruppen, wo intensiv geübt wird und auch viele Detailfragen geklärt werden können. Es echt interessant und gleichzeitig faszinierend, auf Englisch eine neue Sprache unterrichtet zu bekommen, meine Notizen sind alle dreisprachig und man muss auch immer zuerst ins Englische übersetzen, leider fehlen uns dazu manchmal die nötigen Vokabeln.
Morgen schreiben wir unseren ersten Test, ich bin gespannt, wer am besten abschneidet...
Für alle, die sich näher für Kisuaheli interessieren:
Kisuaheli ist eine Bantu Sprache, die von der Bantu Family stammt. Wer das weis, kommt bei unserem Lehrer auf jeden Fall durch. Die Nomen werden in 15 verschiedene Klassen eingeteilt, an die die Adjektive entsprechend angepasst werden( es gibt zum Beispiel die 7. und 8. Klasse, die Ki-Vi-Klasse). Die Verben werden vorne konjugiert, wir haben bis jetzt zwei Zeiten gelernt: Die A-tense und die Me-Tense.
"Mimi nimetoka nchi ya Ujeruman"i heißt "ich komme aus Deutschland "
"Mimi ni Mjerumani" heißt" ich bin Deutscher"
"Mimi naomba ndizi na tikiti maji" - "ich möchte eine Banane und eine Wassermelone"
"Kuna matunda mazuri na chakula kingi" -" es gibt gute Früchte und viel Essen"
Das sind noch sinnvolle Sätze. Wir üben oft mit Sätzen wie"Was macht der Lehrer?" "Der Lehrer macht den Beruf eines Lehrers". Jedenfalls ist es immer sehr lustig, besonders in den Kleingruppen, wo intensiv geübt wird und auch viele Detailfragen geklärt werden können. Es echt interessant und gleichzeitig faszinierend, auf Englisch eine neue Sprache unterrichtet zu bekommen, meine Notizen sind alle dreisprachig und man muss auch immer zuerst ins Englische übersetzen, leider fehlen uns dazu manchmal die nötigen Vokabeln.
Morgen schreiben wir unseren ersten Test, ich bin gespannt, wer am besten abschneidet...
Die ersten Tage in Morogoro
Da es mir immer noch nicht besser ging, habe ich am Donnerstag nochmal eine Krankenstation aufsuchen dürfen. Die Diagnose: Malaria(absolutes Anfangsstadium). Naja, was solls, jetzt hatte ich wenigstens die richtigen Medikamente und am Abend gings mir bereits wieder richtig gut, obwohl ich diese noch nicht genommen hatte. Was es jetzt auch immer war, mir geht es wieder gut :D
Leider habe ich so die erste Einheit Kisuaheli verpasst, aber ich bin am Nachlernen. Die Sprache ist an sich nicht schwer, die Grammatik is gut verständlich, aber viele von uns haben Probleme mit den Vokabeln. Aber der Unterricht in der Gruppe ist sehr lustig und zusammen macht das Lernen auch wirklich Spaß. Wir haben einen Lehrer und 3 assistant teacher, mit denen wir in Kleingruppen das Gelernte üben und die auch besonders auf die Aussprache achten.
Heute haben wir einen Ausflug auf einen Masai-Markt gemacht. Neben Klamotten und Alltagsgegenständen wurden vor allem Rinder verkauft, da diese bei den Masai die beste Geldanlage und Sicherheit sind. Ich bin beispielsweise an die 15 bis 30 Kühe wert, je nach Größe.
In unserer Freizeit spielen wir Fußball, schlafen, lernen Vokabeln und machen Hausaufgaben, also quasi die gleichen Sachen wie in Deutschland, nur mit weniger Strom bzw. Internet. Es funktioniert hier zwar alles, aber die Internetverbindung ist nicht besonders schnell und eine Stunde kostet 2000 Schilling, was ungefähr ein Euro ist.
Da es mir immer noch nicht besser ging, habe ich am Donnerstag nochmal eine Krankenstation aufsuchen dürfen. Die Diagnose: Malaria(absolutes Anfangsstadium). Naja, was solls, jetzt hatte ich wenigstens die richtigen Medikamente und am Abend gings mir bereits wieder richtig gut, obwohl ich diese noch nicht genommen hatte. Was es jetzt auch immer war, mir geht es wieder gut :D
Leider habe ich so die erste Einheit Kisuaheli verpasst, aber ich bin am Nachlernen. Die Sprache ist an sich nicht schwer, die Grammatik is gut verständlich, aber viele von uns haben Probleme mit den Vokabeln. Aber der Unterricht in der Gruppe ist sehr lustig und zusammen macht das Lernen auch wirklich Spaß. Wir haben einen Lehrer und 3 assistant teacher, mit denen wir in Kleingruppen das Gelernte üben und die auch besonders auf die Aussprache achten.
Heute haben wir einen Ausflug auf einen Masai-Markt gemacht. Neben Klamotten und Alltagsgegenständen wurden vor allem Rinder verkauft, da diese bei den Masai die beste Geldanlage und Sicherheit sind. Ich bin beispielsweise an die 15 bis 30 Kühe wert, je nach Größe.
In unserer Freizeit spielen wir Fußball, schlafen, lernen Vokabeln und machen Hausaufgaben, also quasi die gleichen Sachen wie in Deutschland, nur mit weniger Strom bzw. Internet. Es funktioniert hier zwar alles, aber die Internetverbindung ist nicht besonders schnell und eine Stunde kostet 2000 Schilling, was ungefähr ein Euro ist.
Sonntag, 4. August 2013
Dar es Salaam
Fazit:
Betrunkene können auch hier ziemlich aufdringlich sein, besonders wenn
sie obdachlos sind und sehen, dass du Geld hast
Warten auf Silvester: es ist ganz normal in Afrika, dass man auf die
anderen (insbesondere Einheimische) warten muss. Wir haben sehr viel Zeit damit
verbracht, auf Bruder Silvester zu warten, aber zum Gottesdienst sollte man
unbedingt pünktlich sein...
5 Minuten bedeuten eineinhalb Stunden: Die anderen haben gestern ihr
Einjahresvisum eintragen lassen. Nachdem sie bereits eine halbe Stunde gewartet
hatten,haben sie nachgefragt, wann sie denn drankämen. Die Antwort: Ich habe
doch gesagt, in 5 Minuten. Nach einer weiteren Stunde waren die 5 Minuten
tatsächlich um.
Stromausfälle sind ganz normal. Blöd nur, dass sie oft erst nach der
Dämmerung eintreten, und alle unsere Taschenlampen irgendwo ganz unten in den
Koffern verstaut waren.
Nicht jeder Mückenstich bedeutet Malaria: Vom ersten Tag an haben wir
(natürlich unfreiwillig) Mückenstiche gesammelt, aber gerade denen mit den
meisten Stichen geht es am besten.
Jenny, Franzi (gesund, nur als Begleitung) und ich haben Bekanntschaft mit einer
Dispensory (Krankenstation) gemacht, um uns auf Malaria testen zu lassen. Gut,
dass ein Schnelltest "nur" zwei Stunden zur Auswertung braucht. Aber
die gute Nachricht, keiner von uns hat Malaria, es muss irgendein Virus oder so
gewesen sein, da wir im selben Zimmer
geschlafen haben und beide die gleichen Symptome hatten.
Ich kann froh sein, wenn mein Jahresvisum bis Dezember fertig ist, wenn
ich eh wieder in Dar es Salaam bin. Bruder Sylvester wird es für mich abholen
und mir Bescheid geben.
Es ist möglich, 15 große Gepäckstücke auf dem Dach eines Jeeps zu
befestigen, ohne dass etwas verloren geht. Und es passen auch neun Personen
plus Handgepäck in diesen Jeep. Gut, dass die Fahrt nach Morogoro nur etwas
länger als die angekündigten 3 bis 4 Stunden gedauert hat: Nach der Abfahrt
gegen 11 Uhr sind wir bereits um kurz vor 5 angekommen. Danke Franzi für deine
Tabletten gegen Reiseübelkeit. Aber ich darf mich eigentlich nicht beschweren:
Da es mir ja schon den ganzen Vormittag richtig besch*** ging, habe ich den
Beifahrersitz bekommen. Die anderen saßen seitlich, wo sie noch mehr
durchgeschüttelt wurden als es bei diesen Straßen sowieso schon üblich ist.
Es tut nicht gut, den ganzen Tag nur ein Toastbrot und Abends ein paar
Löffel Reis gegessen zu haben, aber solange der Magen leer ist, kann auch
nichts rauskommen... Gut, dass es Cola gab, um wenigstens den größten Bedarf an
Zucker zu decken...
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