Was sollte man als Tourist in Tansania unbedingt machen? Richtig, eine Safari. Und wir waren sogar in zwei Nationalparks, zuerst im Lake Manyara und danach im Ngorongoro Crater. Auch wenn es stimmt, dass eine Safari nicht gerade billig ist, wenn man schon einmal die Möglichkeit dazu hat (wenn man zum Beispiel so wie wir als Freiwilliger eh schon im Land ist), dann sollte man sich dieses Erlebnis auf keinen Fall entgehen lassen. Wir hatten zudem noch das Glück, dass ein Bekannter vom Father Colman die Safari für uns organisiert und alles unseren Wünschen entsprechend ausgerichtet hat. Und so ging es dann also auf in die Wildnis Afrikas, besser gesagt Tansanias.
Oh man, es fällt mir echt schwer, diese Erlebnisse in Worte zu fassen, es waren einfach unbeschreibliche Momente. Wir hatten auch wettertechnisch richtig Glück, es war wolkenverhangen und verdammt kalt (also ich habe jedenfalls extrem gefroren, trotz Fleecejacke), sodass sich die Tiere nicht versteckt im Schatten, sondern gut sichtbar in der freien Ebene aufgehalten haben. Am ersten Tag gings wie gesagt an den Lake Manyara. Dort haben wir anfangs zwar kaum Tiere gesehen, aber dafür eine umwerfend schöne Landschaft. Eine Mischung aus Regenwald und Steppe, auf der einen Seite umrahmt von einer Gebirgskette, auf der anderen Seite in den See endend. Also die Rahmenbedingungen waren wirklich umwerfend. Und dann haben wir auch die ersten Tiere entdeckt: Zebras, Gnus, Warzenschweine, diverse Geier und Büffel. Sie alle haben sich am Ufer des Sees aufgehalten, wir durften sogar das Auto verlassen und waren nur wenige hunderte Meter von all diesen wilden Tieren entfernt. Auf der weiteren Fahrt durch den Park sind wir dann noch mitten in eine Zebraherde geraten, wir haben einige Giraffen und Nilpferde gesehen und haben uns an einem Ausläufer des Sees in einer rießigen Vogelschaar wiedergefunden, Pelikane, Flamingos, Möwen und noch viele mehr, von denen ich bis heute noch keine Namen weis. Natürlich dürfen auch die unzähligen Affen nicht vergessen werden, die recht zutraulich sind und keine Angst vor uns Menschen zu haben scheinen. Als wir dann aus dem Park draußen waren, sind wir noch einen Berg hochgefahren, von dem man einen atemberaubenden Überblick über das gesamte Areal hatte, einfach überwältigend und nicht mit Worten zu beschreiben. Wer denkt, dass dieser Tag ein unvergessliches Erlebnis ist, hat natürlich Recht, aber es kommt noch besser. Am nächsten Tag ging es nämlich in den Ngorongoro Crater. Auf diesen Ausflug habe ich mich ganz besonders gefreut, da wirklich alle Menschen, ehemalige Freiwillige, Touristen sowie Einheimische, zu uns gesagt haben, dass dies der schönste Nationalpark in ganz Tansania sei. Und was kann ich dazu sagen? Ihr habt alle Recht gehabt. Aber der Reihe nach. Wir sind relativ früh losgefahren, leider war es noch verdammt kalt. Da der Ngorongoro Crater ein Krater ist, sind wir erst mal einen Berg mit ungefähr 2500 Metern (tut mir Leid, die genau Zahl habe ich vergessen) hochgefahren. Da wir quasi durch die Wolken gefahren sind, hat man nicht viel von der Landschaft gesehen. Aber das was zu erkennen war, war wie im Märchen. Ein echter tropischer Regenwald in Nebelschwaden. Ich war tatsächlich im Urwald, und es schaut wunderschön aus. Als wir dann, alle verfroren, in den Krater hineingefahren sind, hat sich die Landschaft komplett gewandelt: Strahlend blauer Himmel und afrikanische Steppe, so weit das Auge reicht. Ok, das stimmt nicht ganz, denn es gibt einige Seen in dem Krater und der gesamte Krater ist von einem mächtigen Gebirge eingeschlossen. Alle Einzelheiten zu beschreiben würde jetzt definitiv den Rahmen sprengen, deshalb versuche ich, mich so kurz wie möglich zu fassen. Also was haben wir alles gesehen? Fangen wir mal mit dem Standard an, Zebras, Antilopen und Gnus, in riesigen Herden, in einigen waren wir mittendrin, so viele Tiere auf einen Haufen, und ich finde es persönlich sehr faszinierend, dass sie in diesen gemischten Herden so friedlich zusammenleben können. An dem großen See gab es unzählige Flamingos, es sah einfach aus wie eine rosarote Decke. Aber wir haben auch noch ganz viele andere Vögel aus direkter Nähe gesehen, Sekretäre, Pfaue, Sträuße, Möwen und ganz viele kleine bunte Vögel in allen schillernden Regenbogenfarben. Elefanten haben wir leider nur einen gesehen, dafür aus direkter Nähe, wir sind einmal um ihn herumgefahren, weil er sich selbst nicht umdrehen wollte. Aus direkter Nähe haben wir dann auch noch Warzenschweine gesehen, die sind direkt an unserem Auto vorbeigelaufen, genauso wie eine Hyäne einfach so vor uns über die Straße gelaufen ist. Wenn ich an König der Löwen denke, dann habe ich mir Hyänen immer schlaksig und mit gefährlichen Reißzähnen vorgestellt. Aber alle, die wir gesehen haben, waren ziemlich dick und träge. Vielleicht, weil sie gerade gefressen hatten.. Wenn wir schon bei den Raubtieren sind: Wir haben auch Schakale gesehen und ja, 13 Löwen. Zwei davon waren Männchen, die waren aber ziemlich weit entfernt und nur mit dem Fernglas zu erkennen. Dafür hatten wir aber mit einem anderen Rudel umso mehr Glück: Fünf Löwinnen lagen direkt am Wegrand im Gras und haben geschlafen. Gerade als wir wieder weiterfahren wollten, ist eine Löwin aufgestanden und hat sich unter das Auto neben uns gelegt. Sie war vermutlich das Leittier, denn kurz darauf lagen alle Löwinnen unter und neben den circa fünf Autos. Wir konnten ihnen direkt in die Augen schauen, wenn ich den Arm aus dem Fenster gestreckt hätte, hätte ich eine von ihnen streicheln können, aber das hat mir unser Ranger leider nicht erlaubt :D Aber ist auch besser so, schließlich sind es ja doch Raubtiere, auch wenn sie noch so knuffig ausschauen. Wir haben sie noch eine ganze Zeit beobachtet. Wir hatten wirklich unglaubliches Glück, denn so eine Begegnung ist eine absolute Seltenheit, von der ein jeder Tourist nur träumen kann.. Und wir hatten wirklich das Glück, so viele Löwen aus direkter Nähe zu sehen. Wir haben echt geglaubt, dass mit diesem Erlebnis unser Glück für die Safari aufgebraucht war, aber wir haben sogar noch ein Rhinoceros gesehen, was wirklich so gut wie nie der Fall ist. Naja, wir habens nicht wirklich gesehen. Aber der Baraka, unser Ranger, hat bessere Augen wie ein Adler. Wir fahren mit mindestens 30 km/h durch den Park in Richtung Ausgang und urplötzlich hält er den Wagen an, unserer Meinung nach im absoluten Nichts. Er bittet um das Fernglas und sagt uns, dass er ein Rhinoceros erkannt hat. Aber für uns alle ist nichts weiteres als ein kleiner schwarzer Fleck erkennbar, der sich nicht von den anderen Büschen abhebt. Aber tatsächlich, nachdem er es mit größtem Zoom fotografiert und uns die Stelle unverfehlbar geschildert hatte, wurde aus dem schwarzen Fleck tatsächlich ein Rhinoceros. Unglaublich, wie er das sehen konnte. Etliche Autos sind an uns vorbeigefahren, kein anderer hat diese Tier aus der Ferne erkannt. Da hat sich eindeutig herausgestellt, dass wir wirklich Glück mit unserem Ranger hatten. Der Baraka war für uns einfach ein Segen (kisuaheli baraka= deutsch Segen). Er hat uns eine wunderschöne Safari ermöglicht mit unendlich vielen unvergesslichen Momenten. Und wie schon bereits erwähnt, ich glaube nicht, dass diese Momente auch nur annähernd durch Worte in ihrer gesamten Schönheit beschrieben werden können...
Mittwoch, 18. Juni 2014
Dienstag, 17. Juni 2014
Bildergalerie
Nur ganz kurz zur Information: Ich habe heute ein paar neue Bilder hochgeladen, ein Blick in die Bildergalerie lohnt sich also. Viel Spaß, eure Melli :)
Kombe la dunia
Alle, die mich besser kennen, wissen, dass ich nicht wirklich fußballinteressiert bin, auch nicht einmal bei der Fußball-Weltmeisterschaft. Vielleicht ist es deshalb für Einige umso erstaunlicher, dass ich momentan bestens über alle Spielergebnisse informiert bin. Hier in Tanzania herrscht absolutes Fußballfieber. Seit Monaten läuft im Fersehen Werbung, es gab sehr viele verschiedene Gewinnspiele und viele weitere mit Fußball verbundene Aktionen. Ja und gestern war dann das erste Deutschlandspiel. Da wir ja momentan auf Zanzibar Urlaub machen, haben wir uns mit anderen Deutschen das Spiel im Hotel angeschaut. Ich war total überrascht, denn selbst wenn ich nicht vor dem Ferseher gesessen hätte, hätte ich jedes Tor und den gesamten Spielverlauf erfahren. Ich habe nämlich von so vielen Freunden SMS bekommen, dass Deutschland spielt und wurde während des gesamten Spiels regelmäßig informiert. Und das sogar von Leuten, mit denen ich schon seit einer Ewigkeit keinen Kontakt mehr hatte. Somit war ich das gesamte Spiel über sehr viel mit meinem Handy beschäftigt, um allen gleich zu antworten und mich für die Infos zu bedanken. Und als dann das Endergebnis des Spiels bekannt war, haben mir alle recht herzlich gratuliert.
Ich war wirklich richtig berührt, dass so viele Leute an mich gedacht haben und mir die Fußballergenisse mitgeteilt haben. Das hat mir gezeigt, dass wir hier jetzt wirklich dazugehören und echte Freunde gefunden haben.
Ich war wirklich richtig berührt, dass so viele Leute an mich gedacht haben und mir die Fußballergenisse mitgeteilt haben. Das hat mir gezeigt, dass wir hier jetzt wirklich dazugehören und echte Freunde gefunden haben.
Samstag, 14. Juni 2014
Nein, du lügst!!!
Auch wenn dieses Ereignis schon fast einen Monat her ist, habe ich in der letzten Zeit sehr oft davon erzählt, deshalb dachte ich mir, dass es sich wohl auch als Blogeintrag recht gut eignet. Es war an einem Spätnachmittag, als ich mit einem Buch vor unserem Haus saß. Dann ist ein Kindergartenkind vorbeigekommen, weil es mit seiner Mutter bei uns Wasser gepumpt hat. Und wie das halt so üblich ist, kommt dieses kleine Mädchen immer zu mir her, und dann reden wir ein bisschen oder spielen oder so. Und an diesem Tag hat sie mich auch gefragt, wo denn die Franziska sei. Ich habe ihr gesagt, dass sie drinnen ist. Und was macht sie drinnen?- Sie duscht. Dann kam sofort und mit voller Überzeugung die Antwort des kleinen Mädchens: Du lügst. Wir haben eine gewisse Zeit rumdiskutiert, dass ich ihr die Wahrheit sage und die Franziska wirklich im Haus ist und duscht. Aber sie wollte es mir definitiv nicht glauben. Als sie dann auch noch gefragt hat, wo denn der Bruder Samuel sei und ich wiederum geantwortet habe, er sei drinnen im Haus und dusche, hat sie die Welt nicht mehr verstanden. Wie, ihr habt eine Dusche im Haus? Und auch ein Klo? Also im Haus drinnen? Also wirklich drinnen? Ja, wir haben sogar mehrere Toiletten. Ihre Antwort war sehr kurz: Nein, du lügst mich schon wieder an. Da sie dann nach Hause gehen musste, war die Diskussion an dieser Stelle beendet.
Erst habe ich gedacht, das Mädchen möchte mich ärgern oder einfach nur Spaß machen. Aber als ich länger darüber nachgedacht habe, wurde mir klar, dass sie wirklich der festen Überzeugung ist, dass ich sie angelogen habe, da es in ihren Augen unvorstellbar ist, eine Toilette im Haus zu haben. Sie selbst wohnt mit der ganzen Familie in einer Lehmhütte, die aus einem einzigen Raum besteht, da ist natürlich kein Platz für ein Bad. Woher also sollte sie etwas anderes kennen? Die Menschen leben ja quasi nur nachts in ihren Hütten, tagsüber spielt sich das gesamte Leben draußen vor der Hütte ab.
Erst habe ich gedacht, das Mädchen möchte mich ärgern oder einfach nur Spaß machen. Aber als ich länger darüber nachgedacht habe, wurde mir klar, dass sie wirklich der festen Überzeugung ist, dass ich sie angelogen habe, da es in ihren Augen unvorstellbar ist, eine Toilette im Haus zu haben. Sie selbst wohnt mit der ganzen Familie in einer Lehmhütte, die aus einem einzigen Raum besteht, da ist natürlich kein Platz für ein Bad. Woher also sollte sie etwas anderes kennen? Die Menschen leben ja quasi nur nachts in ihren Hütten, tagsüber spielt sich das gesamte Leben draußen vor der Hütte ab.
Dienstag, 10. Juni 2014
Karibuni Tanzania
Letzten Donnerstag war es also so weit: Wir haben Besuch aus Deutschland bekommen, Franzis Eltern und Schwestern. Die Wiedersehensfreude war natürlich sehr sehr groß. Und dann ging es am ersten Tag gleich noch an einen der schönsten Strände von Dar es Salaam, sodass unsere Gäste gleich mitten in das tansanische Alltagserlebnis eingeführt wurden, da wir nicht wie gewöhnliche Touristen ein Taxi genommen haben, sondern die öffentlichen Verkehsrmittel, sprich Daladala im Feierabendverkehr, Fähre und Bajaji genommen haben. Somit war allein der erste Tag schon ein richtiges Abenteuer. Am Freitag ging es dann zurück nach Hause, also nach Mangaka, wo unsere Gäste sehr herzlich aufgenommen wurden. Die Gastfreundschaft ging sogar so weit, dass Samstagabend ein großes Fest gefeiert wurde, es wurde eine Ziege gegrillt, was wirklich nur zu ganz besonderen Anlässen vorkommt. Die Gäste wurden von der Pfarrgemeinschaft sehr herzlich willkommen geheißen, der Kirchenchor hat für die richtige Stimmung gesorgt und an der kulinarischen Verpflegung hat es auch niemandem gefehlt. Ok fast, ich war nämlich die Einzige, die nichts mehr von der Ziege abbekommen hat, da ich, weil ich ja im Pfarrhaus wohne und somit auch Gastgeber war, mich um die Getränke kümmern musste. Als kleines Highlight haben wir dann noch Schokoladen-und Vanillepudding und Gummibärchen verteilt, die Reaktionen auf diese deutschen Köstlichkeiten waren sehr unterschiedlich, größtenteils aber positiv. Es war wirklich ein wunderschönes Fest bis in die späten Abendstunden. Und dann am Pfingssonntag war Festgottesdienst, alle haben sich besonders Mühe gegeben, Mangaka hat sich quasi von seiner besten Seite präsentiert. Nach zwei weiteren ereignisreichen Tagen in Masasi und Mangaka, wo der Lebensstil wirklich sehr einfach gehalten ist (Zitate von Franzis Schwestern: "Ich gehe abends nicht mehr aufs Klo, da sind Kakerlaken"; "Wie funktioniert des mit der Klospülung?"; "Die Sonne is ganz schön heiß"; "Wie können die auf dem Boden schlafen?"), sind wir heute wieder alle wohlbehalten nach einer langen Busfahrt mit viel zu lauter tansanischer Musik und vielen neuen Erfahrungen, Bekanntschaften, Erlebnissen und schönen Erinnerungen in Dar es Salaam angekommen (Wir haben eine befreundete Familie, die Secondari und den Kindergarten besucht, waren auf dem Markt und natürlich gehört auch das Wäsche Waschen und Wasserpumpen dazu) .
Wie, das wars schon? Nein, morgen geht es weiter nach Arusha, wo wir eine Safari im Manyara Lake und Ngorongoro Crater machen werden, worauf wir uns alle schon wahnsinnig freuen. Und dann folgen noch ein paar Tage Zanzibar, die dann auch den Abschluss der Reise von Franzis Familie darstellen. Ich freue mich schon sehr auf die folgenden Tage, schließlich hat man nicht immer die Gelegenheit für einen so wahnsinnig tollen Urlaub. Daher möchte ich an dieser Stelle auch einen herzlichen Dank an Franzis Familie aussprechen, dass sie mich zu dieser tollen Reise mitnehmen, Asante sana ;)
Wie, das wars schon? Nein, morgen geht es weiter nach Arusha, wo wir eine Safari im Manyara Lake und Ngorongoro Crater machen werden, worauf wir uns alle schon wahnsinnig freuen. Und dann folgen noch ein paar Tage Zanzibar, die dann auch den Abschluss der Reise von Franzis Familie darstellen. Ich freue mich schon sehr auf die folgenden Tage, schließlich hat man nicht immer die Gelegenheit für einen so wahnsinnig tollen Urlaub. Daher möchte ich an dieser Stelle auch einen herzlichen Dank an Franzis Familie aussprechen, dass sie mich zu dieser tollen Reise mitnehmen, Asante sana ;)
Mittwoch, 4. Juni 2014
Wie macht man kleine Kinder glücklich?
An sich ist das ganz einfach, nämlich mit Spielzeug...
Schon vor langer Zeit habe ich einmal berichtet, dass wir für die Kinder im Kindergarten Bauklötze herstellen. Und vor Kurzem sind sie endlich fertig geworden; Unterschiedliche Größen, Farben und Formen. Allerdings haben wir noch einen extra Lack aufgetragen, damit sich die Kinder ja keine Schiefer einziehen (schließlich haben wir alte Latten und normales Brennholz verwendet), aber dadurch sind die Bauklötze noch immer ein wenig klebrig. Aber so schlimm ist das auch wieder nicht, schließlich kann man so jetzt auch schräge Gebilde bauen, ohne dass sie sofort umfallen. Die Kinder waren von Anfang an sehr begeistert und haben sich wie die Wilden auf die Bauklötze gestürzt. Leider gibt es aber auch sehr viel Streit, da die Anzahl der Steine doch recht überschaubar ist. Aber wir werden Nachschub bekommen: Die Salvatorianer haben in Namiungo eine rießige Schreinerei und wir werden ganz viele Holzreste bekommen. Father Colman wird dort nächste Woche vorbeikommen und dann wird es hoffentlich keinen Streit mehr um die Spielsachen geben. Überhaupt freuen sich die Kinder wahnsinnig über alles, was wir an Spielsachen mit in den Kindergarten bringen. Wir haben letztens ein Seil mitgenommen, zum Seilspringen oder Tauziehen. Volle Begeisterung, aber trotzdem spielen sie damit lieber Auto. Und wir haben ein paar Säcke eingekauft, zum Sackhüpfen. Das war natürlich ein wahnsinniges Ereignis für die Kinder. Vor allem, wenn man dann noch gegen seinen Lehrer antritt und gewinnt. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie einfach es manchmal ist, ein Kind glücklich zu machen und ein Lächeln auf seine Lippen zu zaubern.
Schon vor langer Zeit habe ich einmal berichtet, dass wir für die Kinder im Kindergarten Bauklötze herstellen. Und vor Kurzem sind sie endlich fertig geworden; Unterschiedliche Größen, Farben und Formen. Allerdings haben wir noch einen extra Lack aufgetragen, damit sich die Kinder ja keine Schiefer einziehen (schließlich haben wir alte Latten und normales Brennholz verwendet), aber dadurch sind die Bauklötze noch immer ein wenig klebrig. Aber so schlimm ist das auch wieder nicht, schließlich kann man so jetzt auch schräge Gebilde bauen, ohne dass sie sofort umfallen. Die Kinder waren von Anfang an sehr begeistert und haben sich wie die Wilden auf die Bauklötze gestürzt. Leider gibt es aber auch sehr viel Streit, da die Anzahl der Steine doch recht überschaubar ist. Aber wir werden Nachschub bekommen: Die Salvatorianer haben in Namiungo eine rießige Schreinerei und wir werden ganz viele Holzreste bekommen. Father Colman wird dort nächste Woche vorbeikommen und dann wird es hoffentlich keinen Streit mehr um die Spielsachen geben. Überhaupt freuen sich die Kinder wahnsinnig über alles, was wir an Spielsachen mit in den Kindergarten bringen. Wir haben letztens ein Seil mitgenommen, zum Seilspringen oder Tauziehen. Volle Begeisterung, aber trotzdem spielen sie damit lieber Auto. Und wir haben ein paar Säcke eingekauft, zum Sackhüpfen. Das war natürlich ein wahnsinniges Ereignis für die Kinder. Vor allem, wenn man dann noch gegen seinen Lehrer antritt und gewinnt. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie einfach es manchmal ist, ein Kind glücklich zu machen und ein Lächeln auf seine Lippen zu zaubern.
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