Jetzt ist sie da: Die Regenzeit. Bereits in den letzten Wochen gab es immer wieder mal ein paar leichte Regenschauer. Heute haben wir dagegen unseren ersten richtig starken Zenitalregen erlebt. Es schüttet wie aus Kübeln, etwa eine halbe Stunde lang. Alles steht still. Die Einheimischen ziehen sich in die Häuser zurück oder suchen irgendwo Unterstand. Der Regen ist so laut, dass man kaum sein eigenes Wort versteht. Und was machen die jungen Deutschen? Stellen sich freiwillig mit ihren gesamten Klamotten in den Regen hinaus, bis sie völlig durchnässt sind, singen dazu irgendwelche Lieder und tanzen vergnügt vor sich hin. Gut, dass uns kaum jemand gesehen hat :) Aber erstaunlich, wie kalt der Regen war, wir haben ihn uns viel wärmer vorgestellt. Und auch die Luft ist abgekühlt, inzwischen wird es aber schon wieder sehr schnelll sehr warm. Aber jetzt heißt es vor allem: Auf die Tiere aufpassen. Nicht nur, dass es jetzt wesentlich mehr Moskitos geben wird, besonders im Dunkeln muss man jetzt noch vorsichtiger sein. Schlangen, Skorpione und Tausendfüßler werden durch die Wassermassen aus ihren Löchern gedrängt und suchen sich ihre Wege an die Oberfläche. Daher hoffen wir, immer an eine Taschenlampe zu denken, damit kein Unglück passiert...
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