Jeder kennt sicherlich Gerüchte über die Klamotten und Stoffe der Afrikaner: bunt, in vielen Farben, wallende Tücher und einfach eine einzige Farbenpracht.
Fazit: es stimmt.
Die Menschen hier tragen Klamotten und Tücher in allen möglichen Farben und Mustern. Das Gesamtbild sieht einfach wunderschön aus. Wir haben uns auch schon von dieser Farbpracht anstecken lassen. Es gibt Khangas, das sind große bunte Tücher, die man als Wickelrock, Kopftuch oder als Tuch tragen kann, es gibt weit über zweihundert Verwendungsmöglichkeiten. Dann gibt es noch Kitenge, das sind ebenfalls große bunte Stoffe. Aus diesen lässt man sich meist etwas schneidern; Kleider, Röcke, Blusen oder Taschen. Wenn man einen guten Schneider gefunden hat, was bei uns leider etwas gedauert hat, sodass die ersten Kleider letztendlich nur noch als Faschingskostüme verwendet werden können, kann man selbst sehr kreativ werden. Ein Glück, dass die Franzi gut zeichnen kann, sodass der Schneider unseres Vertrauens perfekte Vorlagen bekommen hat. Dann gibt es noch eine dritte Kategorie, das sind bunt bedruckte oder einfarbige Stoffe, die aus einem anderen Material sind und noch am ehesten den europäischen Standards entsprechen. Auf dem Markt gibt es von allen Stoffsorten riesige Auswahlen. Wir haben schon sehr viel Zeit in den Stoffläden verbracht, sind bereits Stammkunden und mit den Verkäufern per du. Es macht nämlich riesigen Spaß, sich für wenig Geld einen Stoff zu kaufen und diesen dann in ein wunderschönes Unikat verwandeln zu lassen.
Meine einzige Sorge: Was mache ich im August, wenn ich alles in meine Koffer packen muss? Ich habe jetzt schon drei Kleider, drei Röcke, mindestens acht Taschen und zehn Tücher. Und in meinem Zimmer liegen noch einige Stoffvorräte... ... ...
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