Noch ein paar Ergänzungen
So, hier kommen noch ein paar weitere alltägliche Dinge, da ich diese bisher kaum berücksichtigt habe...
Hier in Masasi haben wir viele Nachbarn. Hinter der Mauer, die das Gelände der Salvatorianer eingrenzt (es liegt am Stadtrand), leben Skorpione, Schlangen und Leoparden. Bisher haben wir aber glücklicherweise noch nichts davon bemerkt... Spinnen gibt es hier auch sehr viele, von ganz klein bis handflächengroß. Daher sind wir sehr froh, unter einem Moskitonetz zu schlafen, da dieses nicht nur vor Moskitos schützt...
Ich glaube, dass sich mein Geschmackssinn verändert. Hier freut man sich bereits wahnsinnig über einfache Kartoffeln, da diese eine wunderbare Abwechslung zu Reis und Ugali darstellen. Ansonsten gibt es noch ein undefinierbares Grünzeug, das seltsamerweise jeden Tag besser schmeckt, und eine Tomatensoße, die zu 90 Prozent aus Wasser besteht. Fleisch ist immer ein absolutes Highlight, aber man kann es nicht mit dem deutschen Essen vergleichen. Bei genauerem Hinsehen haben wir bereits einen Schweinefuß und einen Hühnerhals erkannt...Unser Fazit: mit Salz bzw. Zucker kann man so ziemlich alles wenigstens halbwegs genießbar machen.
Zum Trinken gibts Wasser, abgekocht oder gefiltert, schmeckt dementsprechend anders als in Deutschland.... Zum Frühstück gibts entweder Schwarztee oder Kaffee. Ansonsten kann man sich hier noch Soda und Bier kaufen, das bekommt man nahezu überall. Ist aber auch wiederum nicht mit Deutschland zu vergleichen, eine Fanta ist dunkelorange und besteht zu 99% aus Zucker und Chemie. Lediglich Coca-Cola und Pepsi sind unverändert...
Wäsche lässt sich übrigens auch sehr gut mit kaltem Wasser und Seife waschen. Eine Tätigkeit, die uns inzwischen Freude bereitet, da man etwas Sinvolles tut und vor allem schon nach kurzer Zeit einen Erfolg erkennt.
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