Dienstag, 17. September 2013

Montag, 9. September

Endlich sind wir angekommen, in Chiungutwa, unserer neuen Heimat. Das Dorf ist nicht sehr groß, Wasser ist hier ziemlich rar und Armut beherrscht das Leben. Sobald wir aus dem Auto ausgestiegen sind, kamen Kinder und wollten Süßigkeiten.
Hier werden wir jetzt ein Jahr lang wohnen: ein Haus mit 4 Zimmern, wir müssen uns eins davon teilen, maximal 12 Quadratmeter groß, mit zwei Betten als Einrichtung, ansonsten nichts, ist ja quasi schon vollgestopft genug. Die Haushälterin hat das Zimmer nebendran, leider sind die Wände nicht bis zur Decke hochgezogen, sodass man absolut alles hören kann. Gut, dass sie kein Deutsch verstehet. Naja, und sie schnarcht und fängt um halb 6 in der Früh lautstark zu singen an. Das dritte Zimmer ist unbewohnt, das vierte ist unser "Bad" (dort stehen drei Wassereimer). Es gibt einen kleinen Innenhof, an den das Plumopsklo und der Innenraum anschließen. Wie schon einmal erwähnt, es gibt weder fließend Wasser noch Strom.
Das Pfarrhaus ist nicht weit vo unserem Haus entfernt. Dort gibt es Strom, wir essen und leben dort. Pater Felix ist sehr nett zu uns, kann aber leider kaum Englisch. Dann leben hier noch die bereits erwähnte Haushälterin, die Kindergärtnerin, eine Köchin und ein weiterer bruder. sie sind alle wirklich sehr sehr nett zu uns, haben uns hier sehr herzlich empfangen und wir verstehen uns sehr gut (die Kommunikation erfolgt größtenteils noch mit Händen und Füßen).


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen