Eine Woche Masasi
Am Sonntag sind wir sehr früh aufgestanden, damit wir um 7 Uhr aufbrechen konnten. Wir sind mit ein paar Brüdern im Auto nach Masasi mitgenommen worden. Die Autofahrt war insgesamt sehr entspannt, abgesehen von den ca. 60 Kilometern Sandpiste und davon, dass sie rund 9 Stunden gedauert hat.
Masasi, das ist die nächstgrößte Stadt von unserer Einsatzstelle aus. Etwa so größ wie Eching, wenn nicht noch kleiner. Immerhin kann man sich hier sogar Fahrräder und Matratzen kaufen, sodass man hier gut überleben kann. Die Brüder hier sind alle total nett zu uns und haben uns herzlich empfangen. Hier leben auch ein polnischer und ein amerikanischer Bruder, mit denen wir uns sehr gut verstehen und mit denen wir uns auch gut auf Englisch unterhalten können.
Wir bleiben noch bis Sonntag/ Montag hier in Masasi, da in Chiungutwa noch irgendein Fest oder so ist, sodass wir dort noch nicht aufgenommen werden können. Wir haben bereits Pater Felix, unseren Betreuer kennengelernt, der uns als erstes offenbart hat, dass wir in unserem Haus in Chiungutwa keinen Strom haben werden... Dementsprechend nutzen wir noch den Strom hier in vollen Zügen aus...
Hier ist das Leben sehr angenehm, wir haben an sich nichts zu tun, sodass wir uns selbst kleine Aufgaben suchen, damit es uns nicht zu langweilig wird. Wir dürfen die Blumen gießen und Erdnüsse knacken, können unsere Wäsche waschen und werden durch die Brüder betreut. Gestern wurden wir in der Stadt herumgeführt und uns wurde auch ein Feld der Salvatorianer mit Erd-und Cashewnüssen gezeigt. Auch hier laufen um 20 Uhr im Fernsehen die Nachrichten, die wir uns regelmäßig anschauen, auch wenn wir quasi nichts verstehen... Aber man bemerkt jeden Tag kleine Fortschritte, man kann sich inzwischen ein wenig unterhalten und lernt jeden Tag mindestens 10 Vokabeln dazu.
Wann der nächste Eintrag kommt, weis ich nicht, da es ohne Strom und mit sehr schlechtem Internet nicht so einfach ist... ... ... :D
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