Dienstag, 17. September 2013

Die ersten paar Tage in der neuen Heimat

Inzwischen haben wir uns von dem gräßten Schock erholt und sind dabei, uns hier einzuleben. Die Kommunikation funktioniert von Tag zu Tag besser. Wir haben bereits im Kindergarten unterrichtet, uns sogar schon ein eigenes Klassenzimmer eingerichtet und die Kinder scheinen sehr von uns begeistert zu sein. So gesehen geht es uns hier richtig gut. Lediglich mit dem Essen können wir uns immer noch nicht anfreunden, es ist sehr monoton und fad. Ugali mit Bohnen, Reis, Kartoffeln und undefinierbares Grünzeugs, das "nach Heu schmeckt" (Zitat Franzi). Zum Frühstück gibt es Schwarztee und trockenes Brot.

Wir waren bereits bei einer Chorprobe dabei, haben zwar kein Wort verstanden, aber es hat trotzdem total viel Spaß gemacht und es ist eine gute Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen. A propos Kontakte: Wir wurden von unseren Nachbarn eingeladen, haben bereits mit ihnengemeinsam Ugali zubereitet. Ach und inzwischen haben wir uns Kleider nähen lassen, ich hab ein grünes, die Franzi ein blaues. Wir fühlen uns hier jeden Tag wohler und kommen hier immer besser zurecht. Auch der Unterricht im Kindergarten wird immer besser und bald dürfen wir auch noch in der Secondary Scholl unterrichten, sobald der Direktor wieder da ist. Dann wird abgeklärt, wer wann was unterrichtet. Ach ja, inzwischen war der Schreiner bei uns, d. h. demnächst bekommen wir zwei Schräke, dann können wir endlich unser Zeugs ausräumen und vollständig hier ankommen.

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