Heute ist der 26. Januar- nun ist es bereits genau 6 Monate her, dass ich am Münchner Flughafen stand und mich von meiner Familie verabschiedet habe. 6 Monate, ein halbes Jahr; die sogenannte Halbzeit. Zeit, einmal nach hinten zu schauen und zu reflektieren, was bisher alles so geschehen ist:
erster Monat: der Sprachkurs:
Wenn ich jetzt so zurückdenke, war der Sprachkurs eine wunderschöne Zeit. Das Lernen war zwar anstrengend und wir waren alle oft überfordert, aber ich persönlich habe es sehr genossen, in der großen Gruppe Ausflüge zu machen, sich über Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig dabei zu helfen, sich in der neuen Kultur zurecht zu finden.
September - November
Unsere Zeit in Chiungutwa. Besonders durch viele Probleme geprägt, aber inzwischen gelingt es mir, vor allem an die schönen Seiten zurückzudenken. Die Arbeit in Kindergarten und Schulen hat mich mit sehr viel Freude erfüllt. Und in diesen drei Monaten habe ich unwahrscheinlich viel dazugelernt - sowohl durch die guten als auch durch die schlechten Erfahrungen.
November/Dezember
Hier war die Übergangsphase in Masasi, wo wir vor allem auf dem Feld und im Haus mitgearbeitet haben. Es war eine ziemlich ruhige Zeit, die aber besonders als Ausgleich richtig gut getan hat. Zeit, noch einmal über alle Ereignisse in Chiungutwa nachzudenken und Zeit der Entscheidung, wie es weitergehen soll.
Dezember/ Anfang Januar
Das Zwischenseminar und unser gemeinsamer Urlaub. Eine wunderschöne Zeit. Zeit der Reflektion, des Erfahrungsaustausches, der Abwechslung und einfach mal Zeit zum Abschalten. Und für uns hies es hier vor allem: Kraft tanken für die zweite Hälfte.
Januar
Der Umzug nach Mangaka, an die neue Einsatzstelle und Eingewöhnungsphase. Inzwischen fühlen wir uns beide sehr sehr wohl, die Arbeit (eigener Bericht folgt) macht uns sehr viel Spaß und mit den Brüdern, Arbeitskollegen und allen anderen Einwohnern verstehen wir uns auch richtig gut.
Natürlich ist es irgendwie komisch, so lange von der Heimat, der Familie und den Freunden getrennt zu sein, schließlich gibt es immer wieder mal Phasen des Heimwehs und es ist teilweise schon erstaunlich, was man so alles vermisst, aber es gibt noch so viele spannende Dinge, die ich hier noch erleben will...
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