Montag, 9. Dezember 2013

Garten-, Haus- und Feldarbeit in Masasi

Inzwischen ist es ungefähr einen Monat her, dass wir Chiungutwa verlassen haben. Zeit, einmal zu berichten, was wir in diesen Wochen gemacht haben. Hier in Masasi sind wir nämlich nicht nur rumgesessen und haben die Zeit totgeschlagen, wir haben versucht, das Beste aus unserer Situation zu machen: Wir haben mögliche neue Einsatzstellen angeschaut und vor allem hier in Masai bei den Brüdern gearbeitet.

Feldarbeit
Die Salvatorianer haben eigene Felder mit Cashew-Bäumen und Erdnüssen. Da im November gerade Erntezeit war, konnten wir fleißig mit anpacken. Wir sind mit aufs Feld gefahren, um die getrockneten Mabibos (das sind die Früchte, die an der Cashewnuss dran sind) einzusammeln, haben die nassen Mabibos zum Trocknen gelegt, diese dann sortiert, sobald die ersten trocken waren. Und auch die Cashewnüsse haben wir nach ihrer Größe sortiert, da diese zu unterschiedlichen Preisen verkauft werden.

Gartenarbeit
Eine sehr regelmäßige Aufgabe war das Blumengießen vor Einbruch der Regenzeit. Zweimal täglich mussten wir die kleinen Sträucher gießen, das ist nämlich der ganze Stolz von Bruder Bogdan. Und wir haben auch ein paar neue Sträucher eingepflanzt. A propos einpflanzen: Ich habe auch  im Gemüsegarten mitgeholfen und  Maboga ausgesät. Und was man auch noch zu Gartenarbeit zählen kann: Wir haben außerhalb des Geländes der Salvatorianer, am Zaun entlang, mit Buschmacheten Bäume und Sträucher gefällt, damit man eine bessere Sicht auf Einbrecher hat.

Hausarbeit
Inzwischen sind wir in der ganzen Region für unsere selbstgemachte Mangomarmelade bekannt. Gut, dass es hier sehr viele Mangos zur Verfügung gibt.. Aber noch begeisterter sind alle von unseren selbst kreirten Plätzchen, Variationen mit Orange, Erdnüssen oder Schokolade. Inzwischen schmecken sie auch uns sehr gut, anfangs hatten wir noch kleinere Anlaufschwierigkeiten, da es hier weder eine Waage noch Rezepte gibt. Und auch der Ofen und die Zutaten sind doch etwas anders, als wir es von Deutschland gewohnt waren. Ach ja, und wir haben den Abstellraum der Küche und vor allem die dort gelagerten, schon länger nicht mehr benutzten Küchenutensilien geputzt. Eine Kuchenform, in der eine drei Zentimeter dicke Ölschicht war, eine Schüssel, die als Kakerlakenfriedhof diente, Muffinbleche, die mit Eiern übersät waren...

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