Montag, 29. Juli 2013

Hujambo?

Sijambo :)

Mir geht es gut.
 Zwar war der Abschied von den Liebsten in Deutschland nich einfach und ziemlich tränenreich und der Flug recht anstrengend, aber all das hat sich gelohnt. Nach einigen Schwierigkeiten am Flughafen in Tansania bezüglich Visum wurden wir sehr herzlich von Miriam, einer Freiwilligen, deren MaZ-Jahr fast vorbei ist, und zwei Brüdern empfangen.  Jetzt wohnen wir einige Tage bei diesen Brüdern (sehr nette, offene und lustige Menschen) in Dar es Salam, der größten Stadt Tansanias. Am Samstag sind wir dann nach einem kleinen Frühstück (Weisbrot, Marmelade oder so was ähnliches, Honig etc.) Geld wechseln gegangen, wir sind jetzt alle Millionäre (1€ sind umgerechnet ca. 2000 Tansanische Schilling). Das Mittagessen war ganz traditionell: Reis mit Soße und Ugali, ein für Ostafrika typischer Maisbrei, der an sich nach nichts schmeckt. Am Nachmittag haben wir, nachdem wir auf unserem Zimmer ein wenig Kisuaheli gelernt haben, das Notwendigste eingekauft, wie z.B. Wasserflaschen und Handykarten. Unser erster Tag in Afrika wurde mit einem traditionellen Abendessen abgerundet.

Am Sonntag hieß es dann erst mal sehr früh aufstehen, da um 8 Uhr Kirche war. Der Gottesdienst und vor allem der Chor (unterstützt durch Percussioninstrumente) waren sehr beeindruckend und können eigentlich gar nicht mit der Kirche in Deutschland verglichen werden.Und auch die Leute sind alle sehr nett. Obwohl wir zu dritt relativ früh rausgegangen sind, weil zweien von uns schlecht geworden ist, kamen beim Friedensgruß alle auf uns zu, um uns die Hand zu schütteln und den Frieden zu wünschen, worüber wir uns sehr gefreut haben, auch wenn man eigentlich kein Wort versteht. Nach dem Frühstück sind wir alle zusammen mit einem Bruder auf den Markt gefahren. Ein Erlebnis, das man kaum in Worte fassen kann... Ein rießiges Gelände, unendlich viele Menschen auf engstem Raum und überall liegen Lebensmittel rum, dazu ein "interessanter" Geruch und ein Höllenlärm. Auf der Rückfahrt haben wir einen Abstecher zur Stammkneipe von Bruder Dennis gemacht, wo wir alle tansanischen Biersorten duchrprobiert und ein Ranking aufgestellt haben. Unser Favorit: Castle (Lager oder Light, darüber lässt sich streiten) Danach haben wir, wieder ganz als Touristen, den Strand besucht- wunderschön. Das türkisblaue Meer und ein endloser weißer Sandstrand. Zum Essen gabs einen doppelten Cheeseburger, wir haben Volleyball gespielt, Sandburgen gebaut und versucht, Bruder Immanuel das Schwimmen beizubringen. Mein persönliches Highlight war ein Treffen am Strand mit einer Gruppe Masai, die zuerst ganz traditionell getanzt haben, nach kurzer Zeit aber nur noch mit uns fotografiert werden wollten. Zuhause haben wir nach dem Abendessen mit den Brüdern deutsche Volks-und Weihnachtslieder gesungen und ihnen auch Fotos aus der Heimat gezeigt.

1 Kommentar:

  1. Hallo Melli,
    Das klingt ja alles total spannend. Nach einiger Zeit werden diese Autofahrten wohl ganz normal werden. :o)
    Lass uns weiterhin an Deinen Erlebnissen teilhaben.
    Bist Du jetzt eigentlich in einem Feriengebiet an der Küste gelandet?

    Ich wünsche Dir eine gute und spannende Zeit,
    Onkel Uli

    AntwortenLöschen